Aktuelles

05.04.2013

Expansionsstarkes Jahr für Valora Retail Deutschland

Geschäftszahlen 2012. Akquisition und Format-Konzentration / Außenumsatz deutlich erhöht

Hamburg, 04. April 2013 – 2012 verzeichnete Valora Retail Deutschland das bisher wachstumsstärkste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte: Die Nettoerlöse stiegen um 20,3 Prozent auf den neuen Rekordwert von 281,3 Millionen Euro. Durch bedeutende Akquisitionen wie die Übernahme der Convenience Concept GmbH wuchs die Zahl der Verkaufsstellen von 360 auf mehr als 1.660 Filialen. Entsprechend erhöhte sich der Außenumsatz um 97,5 Prozent auf 635 Millionen Euro und die Mitarbeiterzahl von 1.375 auf 1.705 Beschäftigte.
 
„Im vergangenen Jahr sind wir zum größten Micro-Retailer im deutschsprachigen Raum aufgestiegen. Und als solcher verfolgen wir eine klare Formatstrategie, um dem Kunden durch einen einheitlichen Auftritt Wiedererkennbarkeit und ein Markenversprechen zu garantieren. Die Integration und Optimierung des erworbenen Netzwerks stand daher 2012 ganz klar im Fokus“ – so resümieren die  beiden Geschäftsführer von Valora Retail Deutschland, Lars Bauer und Mathias Gehle, das vergangene Geschäftsjahr.

Dies beinhaltete unter anderem eine Professionalisierung der Vertriebs- und Organisationsstrukturen, die konzeptionelle Vereinheitlichung sowie die standortspezifische Anpassung der Sortimente und des Shoplayouts. Wie erfolgreich dieser Prozess sein kann, zeigte bereits die Umstellung des tabacon Filialnetzes: Die rund 100 ehemaligen tabacon Verkaufsstellen, die seit 2011 zu k kiosk umgewandelt wurden, entfalteten 2012 ihr volles Potenzial und wuchsen operativ um 7 Prozent.

Drei starke Säulen für die Zukunft


Mit der Akquisition von Convenience Concept (CC) hat Valora Retail seine Kompetenz im boomenden Sofortverzehrmarkt nachhaltig gestärkt – unter anderem mit dem Zukauf des neuen Formats U-Store und dem Einstieg als Masterfranchisenehmer bei Service Store DB. Um der Bedeutung dieses neuen Segments Rechnung zu tragen, gründete das Unternehmen im Mai 2012 die dritte Business Unit Convenience. Damit steht die deutsche Konzerntochter der Schweizer Valora AG inzwischen auf drei starken Säulen: dem traditionsreichen Bahnhofsbuchhandel, dem filialstarken Kiosk-Geschäft und dem wachsenden Convenience-Sektor.

Partnerschaften zahlen sich aus

Gleichzeitig stand 2012 ganz im Zeichen des Franchise-Ausbaus: 237 Franchisenehmer gehören inzwischen den von Valora betriebenen Franchisesystemen an, weitere 274 sind Valora Retail als Partner weiterer Formate verbunden. Beim Top-100-Ranking der Fachzeitschrift Impulse verbesserte sich Valora Retail als Franchisegeber deutlich und stieg von Platz 35 auf Platz 17. „Unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Konzentration auf ein definiertes Markenbild und eine entsprechende Filialausrichtung letztlich für alle Seiten auszahlt“, so Lars Bauer, verantwortlich für die Business Unit k kiosk.

Investitionsschub für vergrößertes Filialnetz

Bei den Investitionen legte Valora 2012 den Turbo ein: Insgesamt flossen knapp 7 Millionen Euro in die Umstellung der von Convenience Concept übernommenen Filialen sowie die Stärkung der Kernformate P&B Press & Books und k kiosk. Ein Großteil der Investitionen entfiel auf die Modernisierung und den Umbau bestehender Filialen. Im Bahnhofsbuchhandel konnten von den Familienunternehmen Falter (12 Filialen), Grauert (3) und Münch (3) traditionsreiche Bahnhofsbuchhandlungen übernommen und auf die Valora-Marke P&B umgestellt werden. Mit Erfolg: „Die Umwandlung in P&B sorgt immer für Umsatzzuwächse deutlich über Marktentwicklung, insbesondere in den Kernsortimenten Presse und Buch“, sagt Mathias Gehle, zuständig für die Business Unit P&B. Insgesamt betreibt Valora Retail mit Stand 1. April 2013 bundesweit 130 k presse + buch sowie 47 P&B Filialen.

Ausblick 2013: Profitabilität erhöhen und Rollout der ok.- Eigenmarke

Das laufende Jahr wird Valora Retail weiter nutzen, um das übernommene Verkaufsstellennetz zu modernisieren und die Profitabilität damit deutlich zu erhöhen. Zusätzlich setzt Valora im Sortiment neue Impulse: Auf den erfolgreichen Launch der Convenience-Eigenmarke ok.- will Valora aufbauen und das ok.-Sortiment in Deutschland sukzessive erweitern. Gleiches gilt im Snackbereich, in dem sich aus der Übernahme der Laugenbäckerei Ditsch neue Möglichkeiten ergeben.

Gf Valora-retail-de 400
Geschäftsführung Valora Retail Deutschland. Matthias Gehle (li), Lars Bauer (re)